"Zwillingsparadox"
Das "Zwillingsparadox" beruht auf einer der Aussagen der Speziellen Relativitätstheorie: Schnell bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende.Bereits Einstein hat das "Paradox" beschrieben:
Nicht nur eine technische Uhr, auch die „biologische Uhr“ (man erinnere sich an den poetischen Vergleich des Herzens mit einer Uhr) geht in einem schnell sich bewegenden Raumschiff langsamer als auf dem Heimatplaneten, ein Raumfahrer altert langsamer als sein zurückgebliebener Zwillingsbruder. Das wird beim Uhrenvergleich bei der Heimkehr deutlich.Die Montage mit dem jungen und dem alten Albert Einstein könnte den Fall illustrieren, dass der Raumfahrer mit 99% der Lichtgeschwindigkeit zu einem 30 Lichtjahre entfernten Stern reist und zurückkehrt. Für ihn selbst hat die Reise nur 8 Jahre gedauert, aber er wird seinen auf der Erde zurückgebliebenen Zwillingsbruder um 61 Jahre gealtert vorfinden. Das Szenario ist jedoch weit jenseits des technisch Machbaren: Um auf 99% der Lichtgeschwindigkeit zu kommen, müsste dem Raumschiff 6 mal mehr Energie zugeführt werden als seiner Ruhemasse entspricht. (Elementar-teilchen kann man bis sehr nahe an die Lichtgeschwindigkeit beschleunigen; der Rekord für ein Proton lag 2005 nach J.R. Gott bei 99,999946 % der Lichtgeschwindig-keit, erreicht im Beschleunigerzentrum Fermilab).
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